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Neben dem Betrieb des Heimatmuseums sehen wir unsere Aufgaben als Geschichtsverein in der Bewahrung und Veröffentlichung historischer Unterlagen.


Folgende Bereiche gehören dazu:

 

Archivieren

Feldarbeit 50er JahreFeldarbeit in den 1950er JahrenGeschichte wird jeden Tag geschrieben. Was heute unbedeutend und alltäglich erscheint, wird in einigen Jahrzehnten als wertvolle Erinnerung geschätzt.

Wir möchten Dokumente, Unterlagen und Gegenstände für die Nachwelt erhalten und archivieren und sind für jede Hilfe dankbar! Es gibt so viele Fotos, amtliche Dokumente, Zeitungsartikel und weitere Unterlagen über unseren Ort Enzen, an denen der Zahn der Zeit nagt und die über kurz oder lang unwiederbringlich verloren gehen.

Unser Ziel ist es, möglichst viele historische Unterlagen einzuscannen und digital zu archivieren. Hierfür planen wir den Aufbau eines Dokumenten-Management-Systems, in dem alle digitalisierten Vorlagen dokumentiert, sortiert und kommentiert werden. So wird es einmal möglich sein, quasi auf Knopfdruck alle möglichen Informationen zu finden und Zusammenhänge leicht zu erfassen.
Die Geschichte Enzens wird dadurch auf faszinierende Weise regelrecht "lebendig".

Es liegt auf der Hand, dass wir besonders für diese Arbeiten viel "Manpower" - also tatkräftige Unterstützung - benötigen.

 

 

Digitalisieren

Feuerwehr 1928Die Freiwillige Feuerwehr Enzen 1928 vor dem Rathaus in der Rathausstraße (heutige Albert-Schweitzer-Straße)Viele alte Medien wie Fotos, Briefe, Drucksachen und Filme sind dem Verfall ausgesetzt und werden nicht ewig bestehen. Um sie zu sichern und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen, müssen sie mit moderner Technik erfasst werden.

Wir digitalisieren, katalogisieren und archivieren Unterlagen, und versuchen sie auf diese Weise für spätere Generationen zu erhalten.

Eine große Herausforderung sehen wir vor allem in der Digitalisierung von Filmmaterial. Einige Enzener besitzen noch Super-8-Filme oder VHS-Aufnahmen von privaten und dörflichen Feierlichkeiten und würden uns diese gerne überlassen. Manche Filme sind schon über 70 Jahre alt und es wird höchste Zeit, dass diese historischen "Schätzchen" ins digitale Zeitalter übertragen werden. Das Vinyl der Super-8 Filme wird spröde und zerbröselt mit der Zeit, Videokassetten mit VHS-Aufnahmen verlieren die Magnetkraft.

Dies ist natürlich eine "Mammutaufgabe", für die wir viel freiwillige Unterstützung brauchen. Wenn Sie sich für alte Dokumente interessieren und schon einmal einen Scanner bedient haben, würden wir uns sehr über Ihre Mithilfe freuen! Melden Sie sich bitte bei uns - es gibt soviel Interessantes zu tun!

 

 

Nachwuchs

TambourcorpsEin Gast-Tambourcorps in der Weststraße (heute "An der Drüghweide") Mitte der 1960er JahreUnser Bestreben ist es, auch die junge Generation für das Thema "Heimatgeschichte" zu begeistern und unser Projekt auf lange Sicht weiterzuführen.

An alle jungen Enzener: Ihr glaubt ja nicht, was hier in eurem Heimatort schon so alles passiert ist. Ihr wohnt in der Tat auf historischem Boden!

Anno 893 wurde Enzen zum ersten mal schriftlich im "Prümer Urbar" erwähnt. Aber der Ort bestand sogar schon viel früher! In der Römerzeit war hier sozusagen ein Verkehrsknotenpunkt unweit der "Agrippastraße".

Besonders interessieren könnte euch vielleicht die jüngere Vergangenheit ab Ende des 18. Jahrhunderts. Aus dieser Zeit gibt es zum Beispiel Fotos von den Enzener Gebäuden und aus dem Umland. Das Gesicht des Dorfes hat sich seither sehr verändert! Und auch die Infrastruktur: Vor rund 100 Jahren war Enzen ein autarker Ort, der sich selbst ernähren und versorgen konnte. Es gab viele Bauernhöfe, Handwerker und sogar Lebensmittel- und Krämerläden! Heute undenkbar - oder?

Ihr, die junge Generation, liegt uns besonders am Herzen! Unser Projekt braucht eure Unterstützung. Wenn ihr euch für eure Heimat interessiert und bereit seid, hin und wieder etwas Freizeit mit diesem Thema zu verbringen, dann sprecht uns doch bitte an!

Wenn das Heimatmuseum fertig ist, möchten wir Schulen und Kindergärten anbieten, es zu besuchen und aus erster Hand und hautnah die regionale Vergangenheit zu erleben.

 

 

Nachlässe und Leihgaben

FeldpostFeldpost aus dem 1. WeltkriegWenn ein Mensch stirbt, werden von den Erben oder Nachlassverwaltern häufig unwissentlich historische Unterlagen entsorgt und unwiederbringlich zerstört. Wir möchten das verhindern und nehmen sehr gerne alte Fotos, amtliche Dokumente, Briefe oder Gegenstände an, die für die Nachwelt erhaltenswert sind.

Hierfür besuchen wir Sie beispielsweise nach Absprache und helfen beim Aussortieren. Oder packen Sie einfach alles, was Sie aus einem Nachlass nicht mehr behalten möchten, zusammen in eine Kiste. Wir übernehmen das Material und prüfen es auf historischen Wert.

Haben Sie alte Fotos, Dokumente oder Gegenstände, die Sie nicht abgeben möchten, aber eventuell als Dauerleihgabe an unser Museum ausleihen würden? Dann sprechen Sie uns doch bitte an!